Statements
Hier finden Sie eine Sammlung von Statements zum Liederfest in der Kulturfabrik (Kufa) Hoyerswerda. Eure Meinungen und Hinweise an: info [at] kufa-hoyerswerda.de

Joscha & Banda

Uns hat es als Novizen in Hoyerswerda gefallen, gerade die Leerstellen in dieser Stadt und ihrer Umgebung bergen auch eine Freiheit in sich, Freiheit von bestimmten Zwängen die anderswo herrschen. Und die Kufa als schon ein Traditionsort hat eine besondere Atmosphäre. Außen abgerissen und unscheinbar, öffnet sie sich nach innen...

Für uns war vor allem der Kontakt und die Begegnung mit Kollegen des Wettbewerbs und auch der Offenen Bühne interessant. Wir fanden das Feld war sehr stark besetzt ! Und es war sehr inspirierend zu schauen und zu hören, wie viele Spielarten das Genre hat. Wie Persönlichkeiten aufleuchten in ihrer Eigenwilligkeit und wie die unterschiedlichen Stilistiken alle unter dem großen Rock von Mutter Lied Platz haben. Auf eine Neues!

 
Bernd Barbe

Endlich hatte ich es mal geschafft, in den hintersten Zipfel Deutschlands, zum Hoyschrecke Wettbewerb. Mit dem Gewinnen der Offenen Bühne wars natürlich besonders schön, schön war aber auch das alle Liedermacher, die ich traf, sehr freundschaftlich und keineswegs "wettbewerbsmäßig" unterwegs waren. Es gab viele Tipps, sogar eine Einladung zu einem Konzert, und so kann ich es nur empfehlen, an diesem wunderbaren Festival als Gast oder Liedermacher einmal teilzunehmen. Bis zum nächsten mal.

Bernd Barbe
Teilnehmer Liederfest 2008

 
Vanessa Maurischat
Wundervoll war es bei Euch!!! ich habe mich sehr wohl gefühlt und es wäre mir eine Ehre, im nächsten Jahr als Gast dabei sein zu dürfen! Ein herzliches Dankeschön an Euer so emsig um das wohl aller bemühtes Team. Für mich kann ich sagen, ich war auf noch keinem derart familiären Festival. Ihr belegt bei mir nun den ersten Platz! Alles Liebe und die herzlichsten Grüße sendet Euch aus Berlin:

Vanessa Maurischat
Teilnehmerin Liederfest 2007
 
Holger Saarmann
Zum vierten Mal bin ich der Einladung nach Hoyerswerda gefolgt: Das Liederfest verheißt jedes Jahr eine letzte Tankfüllung kollegialer Energie, die mich davor bewahrt, allzu früh in den Winterschlaf abzutauchen. Es ist ein Telegrafenmast, der stützend das Kabel vor dem Durchhängen auf den winterhart gefrorenen Acker zwischen den Jahren bewahrt, eine willkommene Station auf der Durststrecke zwischen dem September-SAGO in Mainz und dem Frankfurter Liedertreffen im Februar.
Und so kurzentschlossen mein Kommen in diesem Jahr war, so unverhofft war der Publikumserfolg auf der Offenen Bühne, der zusätzliche Auftritt beim Preisträgerkonzert. Der hier gewonnene Elan katapultierte mich zur Offenen Bühne im Hecht nach Dresden, und so war es ein rundum gelungenes Wochenende im Sachsenland. Danke Euch allen in der KuFa, auch (und vor allem) den ehrenamtlichen Helferinnen am Kaffee- und Kuchenbuffet!

Holger Saarmann
Teilnehmer Liederfest 2007
 
Steffen Haas

ich möchte mich bei Dir bzw. bei Euch für das tolle Liederfest bedanken! Ich war ja nun im zweiten Jahr auf der offenen Bühne dabei - und muss sagen - es ja war schon 2006 Klasse - in diesem Jahr fand ich es aber noch wesentlich schöner! Es war eine bedeutend bessere Stimmung im Publikum, mehr Spaß bei allen Beteiligten und insgesamt viel Abwechslungsreicher. Was soll ich noch sagen - ich möchte auf jeden Fall 2008 wieder dabei sein! ;-)

Steffen Haas
Teilnehmer Liederfest 2007

 
Manfred Maurenbrecher

Mir hat's richtig großartig gefallen diesmal. Mischung aus einem Familientreffen und Kongress, und am Abend schauen dann noch die vielen Nachbarn von draußen mit rein.

Manfred Maurenbrecher
Workshop

 
Torsten Maxara
10 Jahre „HoySchrecke“ stehen auch für 10 Jahre „antizyklisches Verhalten“, denn mal ehrlich: Wann hast du dir das letzte Mal eine neue deutsche Singer-Songwriter-Produktion unbekannten Verfassers in die Ohren gespült? Nein, ich meine nicht die alten Barden von Wader bis Wenzel und auch nicht die neuen Deutsch-Pop-Blümchen von Madsen bis Juli… Nichts gegen sie, aber zwischen diesen und den 3-Akkord-Fetenklampfern liegt die Grauzone des engagierten Mittelfeldes und genau jenes trifft sich seit 10 Jahren an diesem Ort tief im Osten, im mütterlichen Schoß, der Nestwärme der „KuFa“…

Torsten Maxara
zweifacher Textpreis-Gewinner
 
Martin Sommer
Liedermachertreffen in Hoyerswerda – damit bin ich im wahrsten Sinne des Wortes aufgewachsen. Damals zum 1. Liedermachertreffen kam ich mit meinen ersten fünf bis zehn Liedern angereist, taufrisch und öffentlich kaum gespielt. Ich erhoffte mir Austausch, Kritik und Kontakte mit ein paar wenigen, die sich auch nach Hoyerswerda verirrten. Und dann war da ein Dutzend von Liedermachern. Wo hatten sich denn alle bisher versteckt?

Martin Sommer
mehrfacher HoySchrecken-Preisträger
 
Sören Marotz
Der Weg vom Bahnhof zur KuFa, einmal quer durch die Altstadt, ist schneller geschafft als das Staunen darüber beendet ist, dass dieses Nest tatsächlich ein Nest gebaut hat, in dem zumindest für ein Wochenende eine kuschelige Atmosphäre für die Liedermacherzunft entsteht.

Sören Marotz
mehrfach Jury-Mitglied
 
Frank Reglin (Profolk e.V.)
Schön, dass man sagen kann: 10. Liedermachertreffen und kein Ende! Ein Ende wäre nachteilig für den LiedermacherNachwuchs in unserem Land, ebenso für das Kulturleben einer Stadt, die nach wie vor gegen den Weggang der jüngeren Generation ankämpfen muss.

Frank Reglin
Profolk e. V.
 
Dieter Beckert
Liebe HoySchrecken: Ich wünsch’ euch immer eine handbreit Bier in der Tulpe und verständnisvolle StadtväterInnen, die die Bedeutung eurer Arbeit in der kulturellen Auseinandersetzung um die Lebensentwürfe richtig einschätzen. Feuerwerk kann jeder einkaufen.

Dieter Beckert
Brachialromantiker
 
Lutz Kirchenwitz

Wie ich beim Blättern in alten Manuskripten fand, habe ich 1998 in einem Zeitungsartikel geschrieben: "Das Liedermachertreffen kann zu einer festen Adresse, einer Institution für den Liedernachernachwuchs werden." Mir scheint, den Satz kann man guten Gewissens weiterhin verwenden. Man muss nur aus "kann  werden" ein "ist  geworden" machen. So leicht machen es einem alte Manuskripte nicht immer.

Dr. Lutz Kirchenwitz
langjähriges Jury-Mitglied und Gestalter von Ausstellungen

 
Conny Gundermann
Gundi hat an diesem Abend noch ein paar Lieder gesungen und zum Schluss gesagt, dass er froh ist, dass die KulturFabrik so ein wichtiges Podium für junge, kreative Liedermacher ins Leben gerufen hat. Er hat sich ein wenig geschämt und versprach, im nächsten Jahr unbedingt aktiver dabei zu sein.

Conny Gundermann
über das 1. Liedermachertreffen 1997